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Permanente Haarentfernung mittels Laser


Gerne beraten wir Sie ausführlich bei einem persönlichen Gespräch bei uns im Institut.

Wie funktioniert die dauerhafte Haarentfernung mittels IPL2-Technologie?

Durch die Fractioned Pulsed Light Technologie wird die gebündelte Lichtenergie genutzt, um das Eiweiß im Haarfollikel zu verschmelzen. Die Energie wird über das Melanin im Haar geleitet. Die behandelte Haarpapille ist danach nicht mehr in der Lage, ein Haar zu produzieren. Haarwuchs unterliegt einem Wachstumszyklus. Während einer IPL-Behandlung können jene Haare entfernt werden, die zu diesem Zeitpunkt noch mit der Papille verbunden sind und gleichzeitig weit genug aus der Haut herausragen, um die Energie zu leiten. Die besten Ergebnisse erreicht man bei dunklem Haar auf ungebräunter Haut. Helle Haare v.a. blond und rot benötigen in der Regel mehr Sitzungen als dunkles Haar. Durch hormonellen Einfluss bzw. nach hormonellen Veränderungen kann es trotz erfolgreich abgeschlossener Behandlung zu vereinzeltem Haarwuchs kommen.

Wieviele IPL-Behandlung sind notwendig?

Eine genaue Anzahl der notwendigen Behandlungen für eine dauerhafte Haarentfernung kann im Voraus nicht prognostiziert werden, da jeder Mensch andere Behandlungsvoraussetzungen mitbringt. Pigmentierung der Haut, Dicke und Farbe der Haare, Tiefe der Haarwurzel, Anzahl der Haare in der Wachstumsphase, genetisch oder hormonell bedingte Veränderungen des Haarwachstums. Selbst bei optimalen Voraussetzungen (helle Haut und dunkle, dicke Haare) können mehr als 8 Behandlungen notwendig sein oder in sehr seltenen Einzelfällen der Erfolg sogar ausbleiben.

Um eine dauerhafte Haarentfernung zu gewährleisten, sollte man mit mindestens 6-8 Sitzungen im Abstand von etwa 4-8 Wochen rechnen. Die Wiederholung der Behandlung ist notwendig, da lediglich 15-25% der im Körper befindlichen Haare wachsen. Es können also immer nur jene Haare entfernt werden, die zum Zeitpunkt der Behandlung noch mit der Papille verbunden sind und gleichzeitig weit genug aus der Haut heraus ragen, um die Lichtenergie zu leiten (siehe Abbildung).

Wann fallen die erfolgreich behandelten Haare aus?

Die vorher rasierten Haare befinden sich immer noch in der Haut. Diese werden je nach behandelter Körperregion allerdings nach etwa 5-21 Tagen nach der Behandlung abgestoßen und fallen von alleine aus.  

Was muss vor und nach der Behandlung berücksichtigt werden?

Die zu behandelnde Hautfläche sollte einen Tag vor der Behandlung zur dauerhaften Haarentfernung rasiert werden. Während der Behandlungszyklen dürfen Haare nur rasiert und nicht epiliert, gezupft oder gewaxt werden. Mindestens vier Wochen vor der Behandlung darf die Behandlungsfläche keiner intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Dies gilt entsprechend auch für die Zeit nach der Behandlung für die dauerhafte Haarentfernung.   

Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlungsdauer hängt von der Größe des zu behandelnden Areales ab. Pro „Energieschuss“ kann eine Fläche von etwa 5cm² behandelt werden. Die Achseln sind in ca. 10 Minuten behandel, Unterschenkel benötigen ca. 50-60 Minuten.  

Wie schmerzhaft ist eine Behandlung?

Die  Behandlungen zur Haarentfernung sind weitgehend schmerzlos. An manchen sehr empfindlichen Arealen (z.B. Bikinizone) kann ein Prickeln und Wärmegefühl zu spüren sein. Um zusätzlichen Behandlungskomfort zu gewähren, wird auf das zu behandelnde Areal ein spezielles Kühlungsgel aufgetragen.  

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die IPL-Technik wurde von der FDA (U.S. amerikanische Zulassungsbehörde) als komplikationsarme und gewebsschonende Therapie anerkannt. Es können Rötungen und lokale Schwellungen auftreten, selten auch oberflächliche Bläschen. Die Haut normalisiert sich aber spätestens nach wenigen Tagen. In seltenen Fällen kann es zu Verbrennungen mit vorübergehender Schorfbildung kommen. Bei gebräunter Haut ist es möglich, dass eine Bleichung entsteht. Diese regeneriert sich in wenigen Monaten, sobald die Haut das natürlich enthaltene Melanin wieder angeregt hat. Vorübergehende Pigmentverschiebungen können entstehen, wenn vorher und nachher die empfohlene Vermeidung von Sonnenstrahlen auf der behandelten Zone nicht eingehalten wird.